Hernienchirurgie

Hernienchirurgie – Expertise und schonende Verfahren für Ihre Gesundheit

In unserer Praxis bieten wir Ihnen umfassende und spezialisierte Leistungen im Bereich der Hernienchirurgie an. Hernien, umgangssprachlich als „Brüche“ bekannt, sind eine häufige medizinische Herausforderung. Sie entstehen, wenn sich Gewebe oder Organe durch eine Schwachstelle in der Bauchwand nach außen drücken. Dies kann Unbehagen, Schmerzen oder sichtbare Vorwölbungen verursachen.

Unsere Leistungen in der Hernienchirurgie:

Wir decken das gesamte Spektrum der modernen Hernienchirurgie ab und bieten Ihnen individuelle Behandlungsmöglichkeiten für:

  • Leistenbrüche (Leistenhernien)

  • Nabelbrüche (Nabelhernien)

  • Narbenbrüche (Narbenhernien nach Operationen)

  • Schenkelbrüche (Femoralhernien)

Unser Behandlungsansatz:

Jede Hernie ist einzigartig, und wir legen großen Wert auf eine individuelle Beratung und Diagnostik. Nach einer ausführlichen Untersuchung besprechen wir mit Ihnen die bestmögliche Behandlungsoption – von konservativen Maßnahmen bis hin zu chirurgischen Eingriffen.

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Wann sollte operiert werden?

Grundsätzlich stellt eine Hernie eine strukturelle Schwachstelle dar, die sich nicht von selbst zurückbildet. Eine operative Versorgung ist in vielen Fällen sinnvoll, insbesondere wenn Beschwerden bestehen oder das Risiko von Komplikationen zunimmt. Eine Operation wird empfohlen bei:

  • Schmerzen oder zunehmendem Druckgefühl

  • Größenzunahme der Hernie

  • Einschränkung im Alltag oder bei körperlicher Belastung

  • Zeichen einer Einklemmung (Inkarzeration), wie starke Schmerzen, Rötung oder Übelkeit

  • Schenkelhernien, da hier ein besonders hohes Einklemmungsrisiko besteht

Bei beschwerdearmen Hernien kann in ausgewählten Fällen zunächst ein abwartendes Vorgehen („watchful waiting“) erfolgen. Die Entscheidung zur Operation treffen wir stets individuell nach ausführlicher Beratung.

Operative Verfahren in der Hernienchirurgie

Zur operativen Versorgung von Hernien stehen verschiedene etablierte Verfahren zur Verfügung. Die Wahl der Methode richtet sich nach Art und Größe der Hernie, Voroperationen, Begleiterkrankungen sowie Ihren individuellen Bedürfnissen.

Offene Hernienoperation nach Lichtenstein:

Das Lichtenstein-Verfahren ist ein bewährtes, offenes Operationsverfahren, das vor allem bei Leistenhernien eingesetzt wird. Über einen kleinen Schnitt in der Leiste wird die Hernie dargestellt und mit einem spannungsfrei eingelegten Kunststoffnetz verstärkt. Dieses Verfahren zeichnet sich durch eine hohe Sicherheit, niedrige Rezidivrate und eine gute Langzeitstabilität aus. Es kann in der Regel in Allgemeinanästhesie durchgeführt werden und eignet sich auch für ältere Patientinnen und Patienten oder bei Vorerkrankungen.

Minimalinvasive Hernienoperation (TAPP):

Die transabdominelle präperitoneale Patchplastik (TAPP) ist ein minimalinvasches, laparoskopisches Verfahren. Über kleine Schnitte in der Bauchdecke wird die Hernie von innen versorgt, wobei ebenfalls ein Netz zur Stabilisierung der Bauchwand eingebracht wird.

Individuelle Entscheidung und Nachsorge

Welches Operationsverfahren für Sie am besten geeignet ist, besprechen wir ausführlich im persönlichen Gespräch. Dabei berücksichtigen wir medizinische Aspekte ebenso wie Ihre beruflichen und privaten Anforderungen. Ziel ist stets eine sichere Operation, eine rasche Genesung und eine nachhaltige Stabilisierung der Bauchwand.

Unsere Dienstleistungen

“Die Kunst der Chirurgie liegt nicht allein im präzisen Schnitt, sondern auch in der Weisheit, die Klinge ruhen zu lassen, wenn der Körper selbst den Weg zur Heilung findet.”